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Der Französische Weg

 

Die „politischen Gründe“, die die Pilger zwangen den „Nordweg“ und „Ursprüngliche Weg“ zu nehmen, gerieten Anfang des 11. Jh. in Bewegung, somit wurde der „Französische Weg“ geboren.

 
  • Die Rückeroberung (Reconquista) wurde ab dem 11. Jh., nach ca. 300 Jahren ununterbrochenen Schlachten zwischen Christen und Arabern, sehr erfolgreich geführt.

 

  • Das Kalifat von Córdoba hört im Jahre 1031 auf zu existieren. Die arabische politische und militärische Beherrschung in Kastilien verliert ihre Kraft am Ende der Amayaden-Dynastie während des 11. und 12. Jh.

 

  • Die Duero-Linie wurde von den Christen im 11. Jh. gesichert. Kastilien wurde weitestgehend befreit, und man beginnt sogar Steuern bei den verbliebenen Mauren zu erheben. Die Mauren zogen mehr und mehr nach Andalusien herunter (Córdoba, Granada und Sevilla). Die Grenzen wurden neu festgelegt und dabei begann ein reger wirtschaftlicher Austausch zwischen den verschiedenen christlichen und arabischen Königreichen.

  • Der Pilgerweg über Kastilien, der bei weitem nicht so beschwerlich war, wurde dann bevorzugt gewählt und die Könige Sancho III „El Mayor“ von Navarra sowie Sancho Ramiro und Alfonso VI von León, begannen mit dem Ausbau und Förderung des heute uns bekannten klassischen Weges (Camino Francés). Die ersten Pilgerherbergen und Spitäler wurden gebaut.

 

Über den „Camino Francés“ habe ich meinen Bildband Zwischen Traum und Wirklichkeit“, als Papierbuch veröffentlicht. Siehe "Die eigenen Bücher".

 

© J. Luis Alvarez: Der Jakobsweg